Konzerte:

EDMUND



ORPHEUM
Mi. 13.Nov.2019 - ab 20:00
ORPHEUM Graz

iCAL
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Am 21.9. erscheint das Debutalbum der Band Edmund mit dem Titel Freindschoft auf Karmarama/Sony. Das ist auf den ersten Blick schön, auf den zweiten jedoch unglaublich spannend und eine wunderschöne Erfolgs-Story der zwei Austropop-Musiker Markus Kadensky und Roman Messner, die so ihresgleichen sucht und dabei gerade erst ganz am Anfang steht. Millionen Plays auf Youtube für eine Band, die noch kein Album veröffentlicht hat? Eine bereits jetzt fast ausverkaufte Albumreleaseshow in der Szene Wien? Edmund? Wer?

Die österreichischen Künstler, die Millionen Plays auf Videos haben, lässt sich fast an einer Hand abzählen: Wanda, Bilderbuch, Parov Stelar, Seiler & Speer, Pizzera & Jaus, Ina Regen - und - Edmund. Kaum zu glauben, aber die junge Austropop Formation schafft es ohne großes Radio Airplay auf ihren Song Freindschoft 2 Million Youtube Plays zu erreichen. Auch die weiteren beiden Videos Rondstah und Lebmsgfühl haben gemeinsam schon eine halbe Million Plays.

Aber was macht den Erfolg von Edmund aus? Roman und Markus schreiben wunderschöne zweistimmige Mundartsongs aus dem Bauch heraus, vereinen darin das Beste des alten Austropop mit aktuellem Songwriting und treffen damit voll ins Schwarze. Sie singen in Freindschoft über die wichtigste Konstante in ihrem Leben. Der Song Zam oid wern ist eine Hymne darauf, sein Leben mit einem einzigartigen Partner zu verbringen. Sie drücken humoristisch in Lebmsgfüh ihren Unmut über den 12 Stunden Tag aus und meinen, ein E-Card Urlaub sei doch viel feiner. Büdl an da Wand handelt von einer gescheiterten Beziehung und arbeitet diese mit einem Augenzwinkern auf.

Prinzessin beschreibt die Liebe von einem Vater zu seiner Tochter. Das Album dreht sich ums Scheitern, ums Wiederaufstehen, und von Beziehungen, die nicht immer so einfach sind, wie man es sich wünschen würde.

Edmund nehmen sich kein Blatt vor den Mund und drücken Dinge oft sehr direkt und mit einer präzisen Sprache aus. Das dürfte auch genau das sein, was ihre Fans so an ihnen lieben, sie sprechen ihnen aus der Seele. Und mal ganz ehrlich, wer den Namen von Edmund Mundl Sackbauer als Bandname wählt, den kann man eigentlich nur mögen.